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Mehr als ein Faden Wasser unter dem Kiel

 
Twisty Little Passages. An Approach to Interactive Fiction by Nick Montfort (The MIT Press, 2003).

Florian Edlbauer hat eine Meinung zu diesem Buch und außerdem ein Archiv deutschsprachiger Textadventures. Paul O'Brien also has an opinion and an Interactive fiction site.

Rezensionen und Bibliografien zum Bewusstsein, zusammengestellt von Herbert Huber.

Die FR beginnt schon mal den Nekrolog auf den Zivildienst vorzubereiten.

Der Zivildienst wird also gekürzt. Die Zivildiener werden aber von den sozialen Einrichtigungen, die sie beschäftigen, bitterlich als lohngünstige Arbeitskraft gebraucht. Die Kürzung ist daher nur als Vorgriff auf die Abschaffung der Wehrpflicht zu verstehen. Denn den Anlass zur Einrichtung des Zivildienstes gab ja die “Notwendigkeit”, die Kriegsdienstverweigerer anderweitig zu beschäftigen. Demnach wäre mit dem Wehrdienst auch der Zivildienst abzuschaffen? Zwar ist (mir) mittlerweile klar, dass die Bundeswehr obsolet ist; der Zivildienst jedoch hat sich allein für sich als sinnvoll erwiesen. Warum sieht das bloß keiner? Wir brauchen die soziale Dienstpflicht, für ein Jahr, für Jeden.

p. s. Ebenda.

Don't feel lost anymore. Here's the complete map of the universe:

[Map

You are standing here. (Published by J. R. Gott III.)


[Clearly a Fish]

(via Kosmonautentraum)

An article by Oliver Sacks in The New York Review of Books worth reading— abd if it's only because Borges is mentioned in the first and last sentence.

Looking at the visual system, as Crick and Koch do, I feel quite convinced, that consciousness might work with discontinous elements. But what about auditive perception? Do we really dissect melodies in parts to hear them? Hard to imagine.

Heute morgen erfand ich das Netzorakel. Es besteht aus einer großen Datenbank mit Inhalten des WWW, etwa wie die von Google, aus einem Assoziator, etwa wie dem von Metager, sowie aus einem Syntaxprogramm, etwa wie dem von Eliza. Man formuliert eine Frage und das Orakel gibt Antwort. Beispiel gefällig?

Frage: “Welchen Sinn macht ein Netzorakel?”

Das Netzorakel: “Daraufhin beschloß das Netz, nur noch kompetente Fragen zuzulassen.”

Überzeugt? (Patent ist schon beantragt.)

Ein Referrer auf Allabendlich (danke Analecta).

Google: “Meinten Sie: Es muss etwas geben?”

Mein Axiom: Sicher ist, dass etwas ist.

Das Netz der Persönlichkeit. Wie unser Selbst entsteht von Joseph LeDoux (Walter, 2003) (via Perlentaucher)

Klappentext: “Seine provokante These: Unsere Synapsen sind es, über die Gefühle und Erinnerungen, Denken und Handeln sich herausbilden und die so die Entstehung der Persönlichkeit maßgeblich bestimmen.” Mein Gott, die Synapsen! (1) Wer fühlt sich dadurch provoziert? (2) Wieso verwechselt der Klappentextautor These mit Tatsache? (3) Antithese: Es sind nicht die Synapsen, sondern die Nieren. Das wussten schon die Griechen. Oder war des die Milz?

Das ist Evolution von Ernst Mayr (Bertelsmann, 2003).

Axel Meyer in der Zeit: “Das ist Evolution ist Ernst Mayrs erstes Buch, in dem er versucht, Prinzipien der Evolutionsbiologie und die Philosophie der Biologie einem breiteren Publikum vorzustellen. Obwohl Mayr ein Grundwissen bei seinen Lesern voraussetzt, können die Leser dieses Buch, auch in der U-Bahn lesen.” (via Perlentaucher)

Ebenda schildert Meyer Mayr Abendseminare: “An diesen Abendseminaren nahmen etwa ein Dutzend Doktoranden und Postdoktoranden—by invitation only—teil, um mit Daten und Argumenten die neuesten Veröffentlichungen, aber auch tradierte Konzepte zu diskutieren. Die Jünger lauschten mit Ehrfurcht den Worten des Alten. Es war eine große Ehre für die Jungwissenschaftler, aber auch eine Mutprobe, an diesen Diskussionen teilnehmen zu dürfen, denn Ernst Mayr war kritisch und oft vernichtend in seinem Urteil. Man musste sich genau überlegen, was man sagte, unbedachte Kommentare wurden bereut, fragile Egos hatten es schwer an diesem Tisch.” Das nenne ich Selektion. Fragile Egos raus aus der Eliteuni!

Nachtgängers Logik. Journal einer Odyssee von Adrian Naef (bei Suhrkamp, 2003). Rezensiert von Gieri Cavelty in der NZZ. Cavelty ist ein Wortdrechsler mit einem mir ekelhaftem Stil. Was er zum Buch zu sagen hat, deutet auf jede Menge Pathos hin. Manches macht aber doch neugierig: “Naefs Konglomerat ist kein Krankheitsbericht, sondern ein Psychothriller, der unter die Haut geht und die vielen Facetten und Fratzen der Depression erfahrbar macht.” Soso. Ich hab es 'mal antiquarisch bestellt. (via Perlentaucher)

[Buchdeckel]

p. s.: Es ist nicht pathetisch. Es ist dagegen durchaus empfehlenswert.

“The Institute for the Promotion of the Less than One Millimeter
proudly presents the Micropolitan Museum of microscopic art forms.” Wirklich exzellente Mikrofotografien.

[Euglena]

Andrea Witte zeigt DDR Gebrauchsanweisungen und andere Druckerzeugnisse. Ein sehr sehenswertes Museum zum DDR-Leben anhand von Gedrucktem.

[Leseland DDR Ledezeichen]