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Mehr als ein Faden Wasser unter dem Kiel

 
Eigentlich war ich für ein anderes Projekt unterwegs, als ich eben auf gefiederkunde.de stieß. Erwin Tyll hat eine Sammlung mit ca. 3000 Federbildern, und eine ganze Menge davon sind hier als Fotografie zu sehen. Noch mehr Federn gibt es hier und hier.


Im New Scientist lässt sich Joe Griffin in einem Interview über die Ursache und Therapie von Depressionen aus. Depressive grübelten zu viel und hätten einen verlängerten REM Schlaf. (Damit beschreibt er Symptome noch richtig). Depressive hätten einen verlängerten REM-Schlaf, weil sie zu viel grübeln. (Das geht noch als interessante Erklärung hin.) Grübelei führte zu verlängertem REM-Schlaf führte zu mehr Grübelei am nächsten Tag führte zu … aus diesem Zyklus bestünde die Depression. (Das ist nicht mehr plausibel.) Wenn man den Patienten darüber aufklärte, wäre er innerhalb von 24 h geheilt. (Das ist Quacksalberei.) (via SciTech Daily)

Der New Scientist bespricht George Christos Buch Memory and Dreams: “He believes sudden infant death syndrome (SIDS) occurs when babies dream of not breathing.” Das ist unheimlich. Und scheint bei Erwachsenen nicht mehr zu funktionieren?

Habe gerade den Hinweis auf's Lotbuch beim Schockwellenreiter gesehen, wo man traditionellerweise mit einem “Allerschärfsten Willkommen” eingeführt wird. Danke, danke! Der Link kam übrigens via netbib weblog. — Hallo kg, ich will auch (?) Bibliothekar werden, wenn ich größer bin :-) — Beide Blogs gehören zu meiner bevorzugten und (fast) täglichen Lektüre.

Prof. Paul Welfens, Präsident des Europäischen Instituts für internationale Wirtschaftsbeziehungen, sieht in Die Süddeutsche das Schlimmste kommen: Verlage machen Pleite, der “Geist” wandert aus (nämlich nach Amerika) und es wird nur noch billiger Ramsch (allerdings umsonst) verbreitet. Ob er von der Medienindustrie bezahlt wird, der Herr Präsident? Im Übrigen sei der richtige Urheberschutz “die Voraussetzung für hierarchische Informationsmärkte mit erkennbaren Qualitätssignalen”. Ja Herr Professor! Wir wollen den hierarchischen Markt! Bitte!

Robert Matthews, seines Zeichens Wissenschaftskorrespondent von The Telegraph, berichtet von einem Bericht, in dem berichtet wird, dass es jetzt (Treibhaus und Co.) auch nicht wärmer wäre als damals im Mittelalter. Es handelt sich um eine Auswertung von “mehr als 240 wissenschaftlichen Studien”. Ergebnis: “During the Medieval Warm Period, the world was warmer even than today, and history shows that it was a wonderful period of plenty for everyone.” Der Bericht soll demnächst in der Zeitschrift Energy and Environment erscheinen. Das wollen wir dann 'mal lesen. (via Arts & Letters Daily)

Gestern habe ich die Bühnenfassung von Elling. Ab der zweiten Hälfte hat es sich gelohnt. Neugierig geworden, habe ich mir jetzt das Buch von Ingvar Ambjørnsen bestellt: Blutsbrüder, auf deutsch erschienen 1997. (Die Übersetzung aus dem norwegischen ist übrigens von Gabriela Haefs).

Suhrkamp bringt Adolfo Bioy Casares Roman Morels Erfindung in einer neuen Übersetzung von Gisbert Haefs. Ein Buch, das ich definitiv lesen muss, sobald ich wieder mehr Zeit habe. Nach dem Gisbert Haef die ältere Übersetzung Karl A. Horsts von Borges Werken überarbeitet hat, um den Absatz bei Hanser anzukurbeln, ist jetzt wohl Bioy Casares dran? (via Perlentaucher, nämlich hier)

“Es ist so eklig.” — “Was ist so eklig?” — “Es ist so eklig, die Ellbogenhaut von jemand Anderem dranoperiert zu bekommen.” (aus einem Alptraum)

“Between a fifth and a quarter of those executed for witchcraft were men.” This is from a review of Lara Apps and Andrew Gow book Male Witches in Early Modern Europe (Manchester University Press, 2003). (via Arts & Letters Daily)