In der Zeit ist ein lesenswertes Portait der Arbeit von Anke te Heesen, die am Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte das Sammeln von Zeitungsausschnitten erforscht.
Samstag, 26. April 2003, 15:48 - Rubrik: Wissenschaftsgeschichte
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Laut der Süddeutschen Zeitung untersucht die DFG einen Fälschungsvorwurf der den Hohenheimer Forscher Heinz Breer und seine Mitarbeiterin Ingrid Boekhoff betrifft. Etwas später wacht auch die Suttgarter Zeitung auf: hier, hier und hier. Dort erfährt man aber mehr über den Urheber der Vorwürfe:
Und es geht um einen, akademisch gesehen, noch relativ jungen Forscher mit gutem wissenschaftlichem Stammbaum, der Karriere und materielle Sicherheit aufs Spiel setzt, weil er in mindestens einer Veröffentlichung der Arbeitsgruppe des Hohenheimer Forschers Heinz Breer so eklatante Widersprüche entdeckt zu haben glaubte, dass er sich außer Stande sah, sie nach außen in Publikationen und Vorträgen zu vertreten.
Die Stuttgarter Zeitung brüstet sich damit, Zugang zu den Publikationen erhalten zu haben. Den haben wir auch, nämlich online in JBC und in J. Neurochem. Die in den Zeitungen veröffentlichten Informationen reichen allerdings nicht einmal, um festzustellen, welche Daten genau in Frage gestellt werden, geschweige denn, um zu beurteilen, ob die Vorwürfe berechtigt sind.
Bemerkenswert ist, daß die Veröffentlichung der fraglichen Arbeiten schon länger zurückliegt. Jeder Postdoc, dem seine Karriere lieb ist, wird es sich gut überlegen, Kritik zu üben, solange er direkt von seinem Chef abhängig ist.
p. s.: Um welche Details es in den zwei genannten Arbeiten geht, erfährt man in der Druck-Ausgabe 4/2003 des Laborjournal, aber leider nicht online.
p.s.: Die Zeit bringt einen sehr lesenswerten Artikel aus dem man mehr über die Hintergründe des Untersuchungsprozess erfahren kann. Die Verzögerung mit der die Vorwürfe bekannt wurden ist demnach auf das elastisch-indifferente Verhalten der Zuständigen Gremien zurückzuführen. Es wird dort auch ein Bericht der F. A. Z. Sonntagszeitung erwähnt, der für mich leider im kostenpflichtigen Archiv verborgen bleibt. Als Zugabe in der Zeit ein Rückblick auf Fälschungsfälle und ein Interview mit dem Wissenschaftssoziologen Peter Weingart.
Und es geht um einen, akademisch gesehen, noch relativ jungen Forscher mit gutem wissenschaftlichem Stammbaum, der Karriere und materielle Sicherheit aufs Spiel setzt, weil er in mindestens einer Veröffentlichung der Arbeitsgruppe des Hohenheimer Forschers Heinz Breer so eklatante Widersprüche entdeckt zu haben glaubte, dass er sich außer Stande sah, sie nach außen in Publikationen und Vorträgen zu vertreten.
Die Stuttgarter Zeitung brüstet sich damit, Zugang zu den Publikationen erhalten zu haben. Den haben wir auch, nämlich online in JBC und in J. Neurochem. Die in den Zeitungen veröffentlichten Informationen reichen allerdings nicht einmal, um festzustellen, welche Daten genau in Frage gestellt werden, geschweige denn, um zu beurteilen, ob die Vorwürfe berechtigt sind.
Bemerkenswert ist, daß die Veröffentlichung der fraglichen Arbeiten schon länger zurückliegt. Jeder Postdoc, dem seine Karriere lieb ist, wird es sich gut überlegen, Kritik zu üben, solange er direkt von seinem Chef abhängig ist.
p. s.: Um welche Details es in den zwei genannten Arbeiten geht, erfährt man in der Druck-Ausgabe 4/2003 des Laborjournal, aber leider nicht online.
p.s.: Die Zeit bringt einen sehr lesenswerten Artikel aus dem man mehr über die Hintergründe des Untersuchungsprozess erfahren kann. Die Verzögerung mit der die Vorwürfe bekannt wurden ist demnach auf das elastisch-indifferente Verhalten der Zuständigen Gremien zurückzuführen. Es wird dort auch ein Bericht der F. A. Z. Sonntagszeitung erwähnt, der für mich leider im kostenpflichtigen Archiv verborgen bleibt. Als Zugabe in der Zeit ein Rückblick auf Fälschungsfälle und ein Interview mit dem Wissenschaftssoziologen Peter Weingart.
Freitag, 25. April 2003, 12:28 - Rubrik: Forschung
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Der Artikel Der Zeichentrick von Wolfgang Michal ist durchaus lesenswert, wenn mich auch Titel und Untertitel nicht besonders ansprachen.
„Lesen“, sagt der Neurobiologe Ernst Pöppel, „ist eine der unnatürlichsten Tätigkeiten überhaupt.“ Denn „unser Gehirn ist für das Lesen nicht gebaut. Wer liest“, so der Psychiater und Philosoph Manfred Spitzer, „missbraucht seinen Wahrnehmungsapparat für eine nicht artgerechte Tätigkeit.“ Wer liest, entzieht sich der Welt.
Da wollte ich doch wissen, wo Ernst Pöppel das geschrieben haben könnte und bin auf einen Aufsatz gestoßen, den er zusammen mit Marc Wittmann im Handbuch Lesen veröffentlicht hat: Neurobiologie des Lesens. Das Handbuch erschien 1999 bei Saur (EUR 128,00), mittlerweile gibt es eine “billigere” Paperback-Ausgabe (EUR 40,00). Da gehe ich wohl besser mal in die Bibliothek. Mehr zum Handbuch hier, hier und hier.
p. s.: Die Neurobiolgie des Lesens ist nicht besondes aufregend. Nur eine kurze Zusammenfassung der Neurobiologie des Sehens und der Sprachverarbeitung.
„Lesen“, sagt der Neurobiologe Ernst Pöppel, „ist eine der unnatürlichsten Tätigkeiten überhaupt.“ Denn „unser Gehirn ist für das Lesen nicht gebaut. Wer liest“, so der Psychiater und Philosoph Manfred Spitzer, „missbraucht seinen Wahrnehmungsapparat für eine nicht artgerechte Tätigkeit.“ Wer liest, entzieht sich der Welt.
Da wollte ich doch wissen, wo Ernst Pöppel das geschrieben haben könnte und bin auf einen Aufsatz gestoßen, den er zusammen mit Marc Wittmann im Handbuch Lesen veröffentlicht hat: Neurobiologie des Lesens. Das Handbuch erschien 1999 bei Saur (EUR 128,00), mittlerweile gibt es eine “billigere” Paperback-Ausgabe (EUR 40,00). Da gehe ich wohl besser mal in die Bibliothek. Mehr zum Handbuch hier, hier und hier.
p. s.: Die Neurobiolgie des Lesens ist nicht besondes aufregend. Nur eine kurze Zusammenfassung der Neurobiologie des Sehens und der Sprachverarbeitung.
Donnerstag, 24. April 2003, 13:08 - Rubrik: Forschung
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invisiblog.com stellt einen freien Weblog-Service zur Verfügung, den man anonym nutzen kann. Die Anonymität wird gewahrt, indem man Einträge über das Mixmaster-Remailer-Netzwerk verschickt. Das Layout ist schlicht und ansprechend. Ein Haar in der Suppe ist diese Bestimmung: “If the service expands beyond this initial experiment, it will be as a commercial venture. We are investigating possible business models, but this might involve placing banner ads on blogs” (via Slashdot)
Donnerstag, 24. April 2003, 11:38 - Rubrik: Kommunikation
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Dienstag, 22. April 2003, 22:26 - Rubrik: Naturkunde
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Noch eine Site auf der ich endlos Zeit vergeuden könnte, anstatt an meiner Dissertation zu schreiben. (via Dichter dran)
p. s.: Und hier mein Gedicht der Woche:
Verzweiflung
engstes Dickicht
inmitten
wundem Schlammland
fische treiben entwurzelt herüber
Schade wegen dem Dativ, aber es gab kein ‘s’ mehr.
p. s.: Woche 3:
die betäubte Inselzeit
erstarrt
zum
steinernen
Stundenberg
bis sie birst
p. s.: Und hier mein Gedicht der Woche:
Verzweiflung
engstes Dickicht
inmitten
wundem Schlammland
fische treiben entwurzelt herüber
Schade wegen dem Dativ, aber es gab kein ‘s’ mehr.
p. s.: Woche 3:
die betäubte Inselzeit
erstarrt
zum
steinernen
Stundenberg
bis sie birst
Dienstag, 22. April 2003, 17:02 - Rubrik: Spieltrieb
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is the title of Justina Roberts new science fiction novel (Macmillan 4/2003). This seems to be a contact story. Maybe you remember her first novel Silver Screen? I have been able to find two reviews onbly at minor places: at SFRevu and at The Alien Online.
p. s.: Here is the corresponding non-fiction: Evolving the Alien: The Science of Extraterrestrial Life by Jack Cohen and Ian Stewart and XTL: Extraterrestrial Life and How to Find It by Simon Goodwin and John Gribbin. To learn more about these books have a look at the London Review of Books. (via SciTech Daily)
And don't forget the classics: Lem's Solaris and Strugatskies Roadside Picnic (see also here).
p. s.: A short review of Natural History in the New Scientist.
p. s.: Here is the corresponding non-fiction: Evolving the Alien: The Science of Extraterrestrial Life by Jack Cohen and Ian Stewart and XTL: Extraterrestrial Life and How to Find It by Simon Goodwin and John Gribbin. To learn more about these books have a look at the London Review of Books. (via SciTech Daily)
And don't forget the classics: Lem's Solaris and Strugatskies Roadside Picnic (see also here).
p. s.: A short review of Natural History in the New Scientist.
Montag, 21. April 2003, 18:15 - Rubrik: Buch
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Das Kuriositätenkabinett ist ein Buch von Patrick Mauries über Wunderkammern. Die deutsche Ausgabe erschien 2003 bei DuMont. Mehr erfährt man in einer Besprechung der Frankfurt Rundschau. Die englische Originalausgabe (Thames & Hudson 2002) ist auch noch im Handel — und sogar günstiger zu erwerben. Bei dieser Gelegenheit kann ich auch etwas Werbung für die C. P. N. machen. Siehe auch diesen älterern Lotbuch-Eintrag. (via Perlentaucher)
Sonntag, 20. April 2003, 10:56 - Rubrik: Sammlung
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Rational Mysticism is the title of sience journalist's John Horgan new book. Here is a review. There are some interesting references in there too, e. g. Why God Won't Go Away: Brain Science and the Biology of Belief by Andrew Newberg and The Dream of Reason by Anthony Gottlieb who is the author of the review. (via SciTech Daily)
p. s.: “Etwas” populärer zum Konflikt Religion visa Wissenschaft: Dan Brown's Illuminati. Siehe auch die Notiz dazu in meiner Liste B.
p. s.: “Etwas” populärer zum Konflikt Religion visa Wissenschaft: Dan Brown's Illuminati. Siehe auch die Notiz dazu in meiner Liste B.
Donnerstag, 17. April 2003, 12:03 - Rubrik: Buch
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Das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts enthält keinen Eintrag für Weblog. Aber sonst ist es wunderbar. Es ist auch über ein nettes Interface von der Wochenzeitung Die Zeit erreichbar. Die Zeit macht übrigens jetzt alle jemals online publizierten Artikel zugänglich. (via Heise Newsticker)
Donnerstag, 17. April 2003, 11:32 - Rubrik: Digitale Dokumente
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